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!!! ANLASS ABGESAGT. SCHLECHTE WETTERPROGNOSE.
WANDERUNG HÄTTE TEILWEISE DURCH UNWEGSAMEN GELÄNDE GEFÜHRT. BEI REGEN UND NÄSSE ZU RISKANT. ES GIBT KEIN ERSATZDATUM.
Sonntag 14. Juni 2015, 09.00 Uhr

Grenzwanderung ab Bahnhof Brittnau-Wikon

Wer vom Bahnhof aus auf Schusters Rappen der Südgrenze Brittnaus folgt, steht mit einem Bein im Kanton Luzern. Der Natur- und Vogelschutzverein lädt die neugierigen Wanderfreunde zur ergiebigen Entdeckungsreise ein. Sie dauert 2.5 Stunden. Beim Endpunkt Bäreloch wartet wie schon im Vorjahr der Grill auf die mitgebrachten Würste.

Auch auf der Südseite von Brittnau sind die Gemeindegrenzen weitläufig und führen zu weiten Teilen durch Feld und Wald. Unterwegs lassen sich Natur und Tiere beobachten. Start ist der Bahnhof Brittnau-Wikon, wo der Brittnauer Lokalhistoriker Kurt Buchmüller unter anderem zur Geschichte der Namensgebung Kurzweiliges zu erzählen hat. Gleichzeitig richtet hier auch Christian Wüest vom Natur- und Vogelschutzverein seine ersten Worte an die Wanderer. Denn am Bahnhof fühlen sich zum Beispiel die Mauereidechsen wohl.

Dann geht es weg von den Hauptverkehrsachsen via Wigger und Wiggerhöfe zum Haldengutweiher. Beim Scheibenstand Grütmatt überquert die Gruppe die Pfaffnauerstrasse und gelangt auf den Weg ins Teuffetal. Von dort stehen je nach aktuellen Gelände- bzw. Witterungsverhältnissen verschiedene Routen zur Wahl. Alle führen zum Heidehubel (mit 614 m ü. M. höchster Punkt des Brittnauer Gemeindegebietes) und von dort hinunter zum Grillplatz „Bäreloch“.

Historische und naturkundliche Highlights

Kurt Buchmüller wird unterwegs Historisches zum Lauf der Wigger und Altachen in der Zelg gegen „Wiggen und Reyden hinuff“ und den Weiler Grod zum Besten geben. Und Christian Wüest will den Haldengutweiher eingehender vorstellen. Das regional bedeutende Amphibiengewässer dient als Laichplatz für eine grössere Anzahl von Erdkröten, Grasfröschen, Bergmolchen und Fadenmolchen. Im Weiher kommt auch die eigenartige Sumpfdeckelschnecke vor. Diese wird mit Sicherheit vor Ort zu beobachten sein.

Rast bei Bratwurst und Trank

Beim Bäreloch, dem Endpunkt der Wanderung, besteht die Möglichkeit zur Mittagszeit Rast zu machen und Mitgebrachtes zu bräteln. Getränke können zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Wer den Weg zurück ins Dorf nicht zu Fuss auf sich nehmen kann oder will, darf direkt nach dem Marsch oder nach dem Bräteln den von der Chetti organisierten Shuttle-Dienst in Anspruch nehmen.

BEI SCHLECHTWETTER ERTEILT TELEFON 1600 AB SAMSTAG 10 UHR AUSKUNFT ÜBER DIE DURCHFÜHRUNG 
Start: Bahnhof um 09 Uhr
Ankunft beim Bäreloch gegen Mittag.
Die Wanderung ist auch für lauffreudige Primarschüler geeignet.
Eintritt: frei, Kollekte, Grilladen selber mitbringen, Getränke zum Selbstkostenpreis